Wie ja schon seit dem iPad der 1. Generation bekannt ist, beinhalten nur die 3G Versionen des Apple Tablets einen GPS Chip.
Dies ist auch beim iPad 2 der Fall.
Wie sich jedoch herausstellt, kann man sich für GPS Navigation auch anders behelfen, als direkt zu einem 3G Modell zu greifen und zwar mit der seit iOS 4.3 auf dem iPhone verfügbaren Funktion des Personal Hotspot.
Es ist anscheinend so, dass über diese Funktionalität nicht nur die Datenverbindung weitergereicht wird, sondern ebenfalls GPS Informationen.
Einziges Manko (wenn man das unbedingt als solches bezeichnen mag):
Die aktuelle Position wird wohl nicht in Echtzeit, sondern wohl in einem Intervall von 60 Sekunden. Dies wurde wohl so gemacht, um den Akku zu schonen.
Hier noch ein Video, das die Navigation über Tethering zeigt:
Es ist schon erstaunlich mit zu verfolgen, wie sich der Funktions- und Leistungsumfang von Mobiltelefonen mit jeder neuen Generation erweitert. Die ersten Modelle waren ausschließlich auf das Telefonieren beschränkt, später kam die SMS-Funktion hinzu, dann Handyspiele, Digitalkamera, E-Mail-Funktion und vieles mehr.
Spätestens, seitdem nahezu jedes Handy auch als Navigationssystem zu gebrauchen ist, entwickelte sich das zuvor reine Kommunikationsinstrument zu einem beliebten Reisebegleiter. Doch damit ist der Zeit des Entwicklungsspielraums noch längst nicht erreicht. Inzwischen kann man sich mit dem Mobiltelefon nicht nur den Weg zeigen lassen, sondern es auch als Reiseführer verwenden. Mittels spezieller Applikationen, das heißt zusätzlich installierbaren Anwendungsprogrammen, kann sich der Nutzer in jeder größeren Stadt Sehenswürdigkeiten erklären lassen, Hotels und Restaurants finden sowie die angesagtesten Treffpunkte und Locations am jeweiligen Ort herausfinden.
Doch die neuen mobilen Städteführer für das Handysind weit mehr als ein lediglich in die digitale Form übertragener Reiseführer. Viele Programme erlauben es dem Nutzer, selbstständig Beschreibungen von lohnenden Sehenswürdigkeiten zu verfassen und diese anschließend anderen Nutzern zur Verfügung zu stellen. Damit wächst eine völlig neue Generation der Reisekultur in der ganzen Welt heran. Man verlässt sich nicht mehr auf die wenigen Highlights, die einem ein gewöhnlicher Reiseführer zur Verfügung stellt, sondern verfolgt gespannt den Reiseverlauf anderer Touristen und schaut sich von diesen interessante Informationen ab.
Um die anvisierten Ziele schnell und einfach zu finden, bieten die moderne Mobiltelefone mit GPS-Navigation dem Nutzer an, die zur Verfügung gestellten Informationen zusätzlich mit so genannten Geotags zu versehen. Dabei handelt es sich um GPS-Koordinaten, welche andere Nutzer direkt in ihr Navigationssystem einlesen können.
Allerdings muss sich der Nutzer darüber im Klaren sein, dass die totale Vernetzung und der Community Charakter nicht nur Vorteile mit sich bringen. Manche fühlen sich schlichtweg von der Anzahl der zu Verfügung gestellten Informationen erschlagen und tun sich schwer, auf der Fülle der verschiedenen Sehenswürdigkeiten ihre Favoriten zusammenzustellen. Außerdem möchte nicht jeder einen Großteil seines Urlaubs damit verbringen, Informationen in sein Mobiltelefon einzugeben und abzurufen. Manche sprechen sogar schon vom „digitalen Stress“.
Zwei Ausführungen der Software mit Kartenmaterial für Europa
Mit iGo My way ist eine weitere Navigationssoftware für das iPhone erschienen. Für den europäischen Markt stehen zwei Ausbaustufen bereit, die 22 oder 40 Länder in Europa abdecken. Die Software kann bei Bedarf über Sprachbefehle bedient werden, um beim Autofahren nicht abgelenkt zu werden.
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