Auf dem 25th Chaos Communication Congress (25C3) hat Tobias Engel, vom Chaos Computer Club, demonstriert wie man mit Hilfe eines SMS-Exploits den SMS Empfang auf aktuellen S60 Handys von Nokia lahmlegen kann.
Eine einfache Kurznachricht an Nokia-Telefone reicht aus, um den Empfang nachfolgender Kurznachrichten vollständig zu unterbinden. Der Sender macht sich dabei zunutze, dass eine Kurznachricht auch als E-Mail über den Short Message Service an andere Mobiltelefone versendet werden kann. Eine Funktion, die eigentlich nie genutzt, aber dennoch in der Systemsoftware neuerer Nokia-Mobiltelefone verankert wurde. Die Hacker des Chaos Computer Club nennen diesen Angriff Curse Of Silence, danach ist also erst einmal Ruhe mit Kurznachrichten. Schuld daran ist eine zu lange E-Mail-Adresse des Absenders und ein Fehler in Nokias Mobiltelefonen beim Umgang mit der Absenderadresse.
Laut der Firma F-Secure betrifft dieses Problem auch UiQ Geräte von Sony-Ericsson.
Sowohl F-Secure wie auch FORTINET haben aber bereits Lösungen veröffentlicht, um einen solchen Exploit abzuwehren, und auch bereits davon betroffene Geräte zu reparieren.
Das Nokia 5800 XpressMusic ist wirklich ein gutes Telefon. Die Anpassung des Symbian Betriebssystems an die Touchscreen-Eingabe wurde gut umgesetzt. Nokia hat es geschafft die Bedienung voll auf die Handhabung per Fingerdruck anzupassen. Gerade bei der Texteingabe lässt Nokia dem Anwender die vollkommene Freiheit welche Art der Eingabe am besten zu ihm passt, das Touchfeedback per Vibration tut bei der Nutzung sein übriges.
Was den Lieferumfang aber auch die technischen Daten angeht kann es sich wirklich sehen lassen. Die Ausstattungsliste ist wirklich nahezu komplett und umfangreich. Einzige Mankos am Gerät findet man bei der 3.2 Megapixel-Kamera und dem Kunststoffgehäuse. Eine 5.0 Megapixel Kamera hätte dem Gerät sicher gut gestanden, genauso wie ein paar Metallelemente am Gehäuse.
Wenn man den Preis von aktuell rund 450€ zugrundelegt ist das sicherlich relativ viel Geld, doch dafür bekommt man auch einen angemessen Lieferumfang. Man braucht eigentlich keinerlei Extra-Zubehör, denn fast alles was das Herz begehrt ist schon im Lieferumfang. Interessant wird sein wie sich der Preis in Deutschland zum Release verhalten wird und wieviel die Gerätevariante inklusive der Musikflatrate kosten wird.
Abschließend noch die Vor- und Nachteile des Gerätes auf einen Blick:
+ großer und kontrastreicher Touchscreen
+ erstklassige Musik- und Videoeigenschaften
+ nahezu vollwertiger Lieferumfang
+ viele Features auf kleinstem Raum
o “nur” ein 3.2 Megapixel-Kamerasensor wurde verbaut
o Gehäuse komplett aus Kunststoff
o Gehäusedesign könnte etwas moderner sein
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Die Redaktion von golem.de hat den Blackberry Storm 9500 einem ausführlichen Testberichtunterzogen.
Blackberry Storm
Hier das Fazit der golem-Redaktion:
Technisch überzeugt der klickbare Touchscreen des Blackberry Storm. Er verschafft ein vollkommen neues Touchscreen-Erlebnis. Die Eingabe von Texten ist so komfortabel wie mit keinem anderen Touchscreen-Mobiltelefon. Wer normale Touchscreens gewohnt ist, muss sich zwar ein wenig umstellen, gewöhnt sich aber zügig daran. Zudem lässt sich das Display vorzüglich ablesen und Inhalte zeigt es farbenfroh und kontrastreich an. Aber die unzureichende Softwareunterstützung verleidet das Vergnügen mit dem Blackberry Storm.
Grund dafür ist die stellenweise verwirrende Bedienung. Prinzipiell ist der Ansatz gut, alle Befehle in einem Menü zu gruppieren. Aber wenn dabei Befehlslisten entstehen, in denen der Nutzer seitenweise scrollen muss, versagt dieses Konzept. Das Finden bestimmter Befehle wird dann zur Sisyphusarbeit.
Unzufriedenheit hinterlassen auch die unzureichend realisierten Bildschirmtastaturen, die ohne viel Programmieraufwand komfortabler sein könnten. Vielschreiber werden damit nicht glücklich, denn der klickbare Touchscreen ist einer echten Tastatur nicht ebenbürtig, so dass das Fehlen einer echten Tastatur diese Kundengruppe schmerzt.
Auch der unzuverlässig arbeitende Lagesensor trübt die Freude am Gerät nachhaltig. Immer wieder kam es im Test vor, dass das Mobiltelefon langsam und träge reagierte. Letzteres war bisher kein Problem von Blackberry-Geräten – mit dem Blackberry Storm ändert sich das. Im Test kam es außerdem immer wieder zu Programmabstürzen, was für Blackberry-Smartphones ebenfalls bislang die Ausnahme war. Insgesamt wirkt die gesamte Software unfertig und es bleibt nur die Hoffnung, dass RIM mit entsprechenden Firmwareupgrades zügig nachbessert.
Allerdings lässt sich damit nicht das Fehlen einer echten Tastatur sowie WLAN ausgleichen. Besonders das fehlende WLAN lässt den Blackberry Storm im Vergleich zur Konkurrenz sehr blass aussehen. Denn in dieser Preisklasse gehört diese Funktechnik mittlerweile zur Pflichtausstattung. Vielleicht schafft es RIM, diese beiden Kritikpunkte bei einem kommenden Storm-Ableger zu beseitigen.
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